Tunnel Rastatt

Teil der Ausbau- und Neubaustrecke Karlsruhe-Basel

  • Tunnel Rastatt
    Nordportal Richtung Norden - Visualisierung
  • Tunnel Rastatt
    Nordportal Richtung Süden - Visualisierung
  • Tunnel Rastatt
    Nordportal - Visualisierung
  • Tunnel Rastatt
    Südportal Richtung Norden - Visualisierung
  • Tunnel Rastatt
    Südportal Richtung Süden - Visualisierung

Der Tunnel Rastatt unterquert das gesamte Stadtgebiet von Rastatt sowie die Federbachniederung mit einer Länge von 4.270 Metern. Er beginnt östlich von Ötigheim und endet südlich von Rastatt im Bereich Niederbühl. Mit der Untertunnelung des Stadtgebietes werden die Anwohner künftig vom Lärm der vorbeifahrenden Züge entlastet. Zudem lassen sich die Gewässer Murg und Federbach ohne Beeinträchtigung des Naturhaushaltes unterqueren. Der Tunnel Rastatt wird für eine Geschwindigkeit von 250 Kilometer pro Stunde ausgelegt.

Der Tunnel Rastatt ist Bestandteil des Planfeststellungsabschnitts 1.2 der Ausbau- und Neubaustrecke Karlsruhe–Basel. Für den Abschnitt besteht seit dem 11. August 1998 Baurecht. Im November 2012 hat das Eisenbahn- Bundesamt die Planänderung für das neue Flucht- und Rettungskonzept des Rastatter Tunnels genehmigt.(Quelle: DB Netz AG)

 

  • Tunnellänge: 4.270 Meter
  • Projektdauer: 2014 - 2022
  • Projektvolumen: 312 Millionen Euro (Rohbau)
  • Gleise: 2 eingleisige, parallele Röhren
  • Maximale Überdeckung: 20 Meter
  • Entwurfsgeschwindigkeit: 250 km/h
  • Bauweise: bergmännisch mit TVM

 

Weitere Informationen: https://www.karlsruhe-basel.de/

Ansprechpartner

Alexander Strutzke
Alexander Strutzke
Dipl.-Geogr.
Dipl.-Betriebsw. (FH)
Leiter Vertrieb & Marketing
Tel.: +49 (931) 35503-555
Reiner Eisemann
Reiner Eisemann

Projektleiter; BIM-Manager
Tel.: +49 (931) 35503-733

Die EPLASS BIM - Projektplattform wird erfolgreich bei BIM-Pilot-Projekten des BMVI eingesetzt.

Für das Projekt Tunnel Rastatt nutzt die DB Netz AG erstmals das vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) geförderte Building Information Modeling (BIM). Der Tunnel Rastatt ist das größte von bundesweit vier Pilotprojekten, in denen das Potenzial der neuen digitalen Arbeitsmethode getestet wird. Mit BIM werden Planung, Ablauf und Nutzung des Tunnels dreidimensional simuliert. Beteiligte und Betroffene erhalten so frühzeitig ein realistisches Bild der Planungen. Neben den geometrischen Informationen fließen auch Terminplan- und Kostenwerte in das Modell mit ein. Dadurch können Bau- und Kostenverläufe vorab simuliert, und bei drohenden Mehrkosten frühzeitig gegengesteuert werden.

Die Nutzung derselben Informations- und Datenplattform verbessert zudem die Vernetzung aller Projektbeteiligten und fördert die Kommunikation. Die bisherigen Erfahrungen mit BIM im Projekt Tunnel Rastatt sind durchweg positiv: Die Qualität der Planung konnte bereits deutlich verbessert werden. Daher soll BIM künftig bei allen Großprojekten der DB Netz AG eingesetzt werden.(Quelle: DB Netz AG)