Grubentalbrücke

VDE 8.1 Neubau

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Die Gestaltung der 215 langen Grubentalbrücke folgte dem Bestreben, das schmale Tal so wenig wie möglich mit Pfeilern zu versperren. Sie wurde daher in semiintegraler Bauweise errichtet. Das bedeutet, dass im wesentlichen auf Lager und Fugen zwischen dem Unterbau (Pfeiler und Widerlager) und Überbau (Fahrbahn) der Brücke verzichtet wird - sozusagen eine monolithische Konstruktion aus einem Guss. Im Zuge der Neubaustrecke Ebensfeld – Erfurt überquert die geplante zweigleisige Trasse unmittelbar im Anschluss an den Goldbergtunnel das Grubental in zirka 35 Meter Höhe. Die Trasse verläuft hier in Nord-Süd Richtung etwa fünf Kilometer westlich der Gemeinde Goldisthal. Das tief eingeschnittene Grubental wird dabei relativ schiefwinklig - mit etwa 50 Grad zur Talachse - überquert, woraus sich Einschnitte für die Pfeiler in den steilen Talhängen ergeben. Die Brücke wurde in gewachsenem Fels (mäßig geklüfteter Tonschiefer) flach gegründet, damit sind gute Bedingungen für eine integrale Bauweise gegeben. 90 Meter überspannt die Brücke das Tal mit einem weiten, massiven Betonbogen an den zu beiden Seiten Regelspannweiten mit 25 Meter Stützweite anschließen. Die Grubentalbrücke gehört zu den fünf Neubau-Brücken im Projekt VDE 8, die in „integraler“ beziehungsweise „semi-integraler“ Bauweise errichtet wurden

 

Zahlen und Fakten

  • Bauwerkslänge: 215 m
  • Breite: 14,10 m
  • Maximale Höhe: 35 m
  • Gleise: 2
  • Inbetriebnahme der Strecke: 2017

 

Weitere Informationen: DB Netz AG

Ansprechpartner

Alexander Strutzke
Alexander Strutzke
Dipl.-Geogr.
Dipl.-Betriebsw. (FH)
Leiter Vertrieb & Marketing
Tel.: +49 (931) 35503-555
Andreas Güldenpfennig
Andreas Güldenpfennig

Projektleiter
Tel.: +49 (931) 35503-775

Erfolgreiches Projektmanagement mit EPLASS:

Nachdem das EPLASS Planmanagement und Dokumentenmanagement bereits bei allen anderen Teilprojekten des Großprojekts VDE 8 erfolgreich eingesetzt wird, kommt es auch bei diesem Projekt zum Einsatz.

Um das gesamte Planmanagement mittels eines zentralen Systems abzuwickeln, entschied man sich für die internetbasierte Projektplattform EPLASS. Hier werden alle Prozesse transparent dargestellt und die Projektbeteiligten können zu jeder Zeit und von jedem Ort auf alle Daten zugreifen und sie bearbeiten. Das heißt, der gesamte Schriftverkehr, die Bautagebücher, Planungsunterlagen, Statiken, Prüfberichte und Nachträge werden über EPLASS organisiert, genehmigt und archiviert.

Die Projektbeteiligten sind neben den Mitarbeitern der Arbeitsgemeinschaft, die DB Projektbau, externe Planer, Prüfingenieure, Gutachter, Geotechniker und die Bauüberwachung. Über eine Schnittstelle wurde auch das Eisenbahnbundesamt (EBA) in den rein digitalen Prüfprozess eingebunden.