Schienenanbindung Feste Fehmarnbeltquerung

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    Vermessung Fehmarnundbruecke Drohnenflug
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    Im Zuge der Festen Fehmarnbeltquerung
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    Diesellok auf Fehmarn

Schienenanbindung der Festen Fehmarnbeltquerung

Die Querung über den Fehmarnbelt ist mit nur 19 Kilometern Länge die kürzeste Verbindung über die Ostsee zwischen Mitteleuropa und Skandinavien. Dieser traditionelle Handelsweg über die so genannte Vogelfluglinie wird nun mit einem Absenktunnel zu einer festen Verbindung zwischen Dänemark und Deutschland. Dabei handelt es sich um eines der größten Infrastrukturprojekte Europas mit Auswirkungen weit über die Ländergrenzen beider Staaten hinaus. Die Verbindung ist eines der wichtigsten Vorhaben für den Ausbau der Nord-Süd-Achse des transeuropäischen Verkehrsnetzes, das von Finnland bis nach Sizilien reicht. Im September 2008 vereinbarten das Königreich Dänemark und die Bundesrepublik Deutschland in einem Staatsvertrag den Bau einer festen Verbindung über den Fehmarnbelt. Dänemark baut einen Absenktunnel durch die Ostsee und die Anbindung auf dänischer Seite. Deutschland hat sich verpflichtet, für eine leistungsfähige Straßen- und Schienenanbindung auf deutscher Seite zu sorgen.
Für die DB Netz AG besteht das Vorhaben aus der Schienenanbindung zwischen Lübeck und Puttgarden und der Fehmarnsundquerung.

Zahlen und Fakten
Der Ausbau der insgesamt 88 Kilometer langen Strecke umfasst nach heutigem Planungsstand u.a.:

  • 26 km Schallschutzwände
  • 64 Brücken
  • 7 Haltepunkte
  • 6,5 Mio. m³ Erdbewegungen
  • 5 Autobahnanschlüsse
  • 160 km Gleise
  • 55 km Neubau
  • 30 km Ausbau Bestandstrasse
  • 172 km Oberleitung

Weitere Informationen: Anbindung Fehmarnbelt

Ansprechpartner

Alexander Strutzke
Alexander Strutzke
Dipl.-Geogr.
Dipl.-Betriebsw. (FH)
Leiter Vertrieb & Marketing
Tel.: +49 (931) 35503-555
Sven Söhlmann
Sven Söhlmann

Projektleiter
Tel.: +49 (931) 35503-735

Erfolgreiche Projektsteuerung mit EPLASS

EPLASS unterstützt das Projekt bereits in der frühen Entwurfs- und Genehmigungsplanung sowie über unser Einwendemanagement im anstehenden Planfeststellungsverfahren. Alle Planfeststellungsabschnitte (PFA) des Projekts haben eigene, maßgeschneiderte Workflows für ihre Prüfungsprozesse definiert, die anschließend in EPLASS umgesetzt wurden. Über die in EPLASS enthaltene DOWEBA Schnittstelle zum Eisenbahnbundesamt werden Planungsdokumente ab sofort qualifiziert digital signiert an das EBA übergeben. Alle Beteiligten werden rechtzeitig und vollständig in die Prüfung der Unterlagen eingebunden. Parallele Prüfungen unterschiedlicher Fachbereiche verkürzen den Prüfungszeitraum. In Verbindung mit den integrierten Redlining-Funktionen von EPLASS, reduziert sich anschließend auch der Überarbeitungsaufwand der beteiligten Planer. Gerade dieses Alleinstellungsmerkmal ist ein entscheidender Punkt zur Prozessoptimierung in der Planprüfung. Für die finale Freigabe zur Antragstellung beim EBA wurde die digitale Signatur über ein Signpad integriert. Die Ansteuerung bzw. Aufforderung zur Unterschrift erfolgt ebenfalls vollautomatisch über den EPLASS Workflow.


„EPLASS ist uns ein sehr verlässlicher Partner, der uns im Projektalltag viele Aufgaben leichter lösen lässt. So ist das Planmanagement für unsere Projektingenieure keine weitere Zusatzaufgabe, sondern ein zentrales Werkzeug, welches Sie in der täglichen Arbeit nicht mehr missen möchten.“ Bernd Homfeldt (Projektleiter der DB Netz AG)